Archiv für die Kategorie „Some Mainstream“

Wer’s braucht – Bitteschön!

VÖ: 2009 Label: Eigenproduktion

Genre: (Modern) Industrial, Synthpop

Wenn sich eine Region in den letzten Jahren massiv weiterentwickelte, dann der südliche Teil des amerikanischen Doppelkontinents, woher immer mehr interessante Industrial- wie Noise Projekte kommen, die auf “V.A. – Latinmecánica” fast nicht zum Zuge kommen und durch langweilige Synthie Pop- & moderne Techno Industrial Hampelmänner Ersetzung finden!

Leider ließ sich nicht wirklich aufklären, wer “V.A. – Latinmecánica” organisierte & zusammenstellte, aber allen Anschein nach muss diese Person über einen großen Hang zu Hocico, Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Meisterwerk der Spitzenklasse!

VÖ: 2009 Label: Chrom Records

Genre: Avantgarde, Electro, Pop, Medieval/ Mittelalter

Wer nicht nur in Gegenwart & Zukunft lebt, sondern auch ein wenig in der Vergangenheit schwelgt, kennt die Alben “Helium Vola” (2001) und “Liod” (2004) von Helium Vola, die auf ein geteiltes Echo stießen, entweder vergöttert oder abgelehnt, dazwischen existiert keine Heimat für ein Stück Papier. An diesem vorherig beschriebenen Zustand ändert sich mit dem lang erwarteten dritten Vollzeitalbum “Für Euch, Dir Ihr Liebt” von Helium Vola definitiv nichts, da das Duo Sabine Lutzenberger & Ernst Horn (Deine Lakaien) seinen eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzt und 24 neue Kompositionen das Licht der Welt schenkt, welche zwischen Kitsch bzw. Romantik (Bitte je nach Sichtweise einsetzen!) und Anspruch schwingen. Diesen Beitrag weiterlesen »

“IO” – der zweite Aufguss!

VÖ: 2009 Label: Trisol

Genre: Electro, Dark Wave

“Old-School” ist momentan im Allgemeinen angesagt, weshalb die Rückbesinnung zu alten Werten von Project Pitchfork auf dem neuen Vollzeitrelease “Dream, Tiresias!” nicht wirklich verwundert, aber einmal mehr beweist, dass sich die eigenen Wurzeln nicht für immer und ewig verleugnen lassen. Seit 1989 produzieren die Hanseaten um den Komponisten Peter Spilles einen kommerziellen Hit nach dem Anderen und gehören bestimmt nicht mehr zu der Bewegung, wo sie ursprünglich herkamen, dem Untergrund (Über diese Wendung lässt sich bestimmt streiten, aber bitte woanders – Danke!), sondern zu meistgespielten wie -gehörten elektronischen Formationen im Genre Gothic. Diesen Beitrag weiterlesen »

PorcupineTree-NilEPHochwertige Tonkunst aus dem Alternativebereich!

VÖ: 2008 Label: Transmission

Genre: Artrock, Prog, Britpop

Ja, sie existieren diese Bands, wozu eigentlich schon alles zu publiziert wurde. Für Protagonisten wie Porcupine Tree aus England, noch eine stark abweichende Kritik zu anderen Pressevertretern tippen zu wollen, stellt in meinen Augen eine nicht durchführbare Unternehmung dar. Diese Besprechung zur 4 Track EP “Nil Recurring” stellt den Versuch dar, Ihnen, die bisher noch nicht mit Porcupine Tree in Berührung kamen, ein wenig Grundinformationen und Hintergründe zu den Herrschaften an die Hand zu geben. Echte Liebhaberinnen und Liebhaber von Porcupine Tree hingegen, werden sich dieses Releases “Nil Recurring” sowieso zulegen, egal welches Diesen Beitrag weiterlesen »

PorcupineTree-LightbulbDie ultimative Lobhudelei!

VÖ: 2008 Label: Kscope

Genre: Artrock, Prog, Britpop

Gewisse Bands können ihre geographische Herkunft einfach nicht leugnen. Diejenigen unter Ihnen, die im hektischen Treiben der Welt Ruhe und Muse finden, sich mal genauer mit Porcupine Tree auseinanderzusetzen, werden feststellen, dass die Herren definitiv von der “Insel” stammen, zu identisch sind die Parallelen zu den Beatles, die seit ihrem Schaffen die Musik in England prägten. Porcupine Tree sind definitiv keine Kopie der Beatles, aber gewisse Strukturen (Gitarrenspiel, Gesang und Komposition) erinnern stark an die Kultstars unserer Eltern. Porcupine Tree sind auf dem besten Wege, den gleichen Status wie die Beatles zu erreichen, von ihrem musikalischen Können Diesen Beitrag weiterlesen »

TheVerve-Forth2008Die Abkehr von der Vergangenheit …

VÖ: 2008 Label: Parlophone

Genre: Britpop, Alternative

Nach 10 Jahren Abstinenz mit einem neuen Album in den “Musikzirkus” zurückzukehren und dabei die glorreiche Vergangenheit zurückzulassen hat meinen tief empfundenen Respekt. Die Engländer The Verve hätten genauso gut da weitermachen können, wo sie vor einer Dekade aufgehört haben und der Erfolg wäre ihnen gewiss gewesen (Faktum!), aber nein, die Kompositionen auf “Forth” dem neuen Oeuvre schlagen ruhigere bzw. melancholischere Klänge an, die die Fans bestimmt so nicht erwarteten. Na klar die unverkennbare Stimme vom Frontmann Richard Ashcroft dominiert immer noch das Geschehen, aber er klingt einfach gesetzter bzw. gefestigter als auf den vorangegangenen Publikationen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Öffnet die Pforte und die Verführung der Sinne beginnt

VÖ: 2008 Label: Premium Records

Genre: (Old School) Gothic, Rock, Elektro (Electro), Ethnisch

Alexander Veljanov beschert seiner geneigten Zuhörerschaft mit seinem neuem Soloalbum “Porta Macedonia” einen persönlichen wie kritischen Einblick in die Entwicklungen in seinem Geburtsland Mazedonien, wie eine tiefe Wahrnehmung seiner Wahlheimat Berlin. Diese Reise zwischen den gegensätzlichen Welten erzählt von Zerstörung (Balkankrieg), Heimatliebe, Vergangenheit, Misswirtschaft der EU, einer satten Gesellschaft (Deutschland) und von zwei sehr unterschiedlichen Kulturen, die er auf  “Porta Macedonia” musikalisch verbindet, welche zwar geographisch beide zu Europa gehören, aber ansonsten wenig eint.

Nach dem letzten Deine Lakaien Release “White Lies” (2003) ließ sich der Künstler treiben und entwickelte ohne festes Label im Nacken “Porta Macedonia”, das wie die vorangegangene Single “Nie mehr/ Königin aus Eis” einen Stilmix aus Diesen Beitrag weiterlesen »

Weltpolitisch, persönlich und wertvoll!

VÖ: 2008 Label: Premium Records

Genre: Gothic, Pop, Ethnisch, Alternativ

Die aktuelle Gothicbewegung wendet sich immer mehr von Inhalten ab und gibt sich Klischees hin, welche Plakativität in reinster Form offerieren. Eine furchtbare Entwicklung, die sich nicht mehr aufhalten lässt (leider!!!), auch wenn Pioniere der deutsprachigen Schiene wie Alexander Veljanov (Solo wie mit Deine Lakaien) ein “Bollwerk gegen die Niveaulosigkeit” bilden und anspruchsvollen Releases das Licht der Welt schenken, um gerade die ältere “(am Old School hängende) Kundschaft” zu faszinieren.

Am 07. November 2008 erscheint das neue Soloalbum “Porta Macedonia” von Alexander Veljanov, dem Sänger der Deine Lakaien und meine Person berichtet Ihnen natürlich ausführlich darüber, vorab ereilt die Fans des charismatischen Mazedoniers (& Wahlberliners) die Single Diesen Beitrag weiterlesen »

Alles beim Alten!

VÖ: 2008 Label: Universal

Genre: Punk, New Wave, Dark Wave, Pop, Rock

Die englische Formation The Cure, welche unzählige Punk- und Dark Wave Bands beeinflusste, beehrt uns dieser Tage mit ihrem 13. Studioalbum “4:13 Dream”, das nach 4 (langen) Jahren Abwesendheit erscheint.

Auch mit ihrem neuen Oeuvre “4:13 Dream” bleiben sich The Cure treu und dürften ihre eingefleischte Anhängerschaft in Extase versetzen. Sie gehen konsequent ihren Weg weiter, der eine Mischung aus psychedelischem Rock in Kombination mit Dark Wave (heute läuft diese Art der “Kunst” leider unter dem Terminus “Pop”) zutage fördert. Für Experimente standen die Engländer nie, sondern ehr für kontinuierliche handgemachte Musik, die sich schnell in die Gehörgänge “fräßt” und nur so vor Wiedererkennungswert strotzt. Alleine der markante Gesang von Robert James Smith Diesen Beitrag weiterlesen »

Zwischen Komplexität, Härte und Chill Out!

VÖ: 2008 Label: Synthetic Symphony

Genre: Industrial, Electro, Chill Out, Ambient, Industrial Metal

ohGr das “abgedrehte” Nebenprojekt vom Sänger Kevin Ogilvie (aka Nivek Ogre) der kanadischen Post Industrial Formation Skinny Puppy und dem amerikanischen Produzenten, Komponisten & Musiker Mark Walk beehrt die geneigte Hörerschaft nach über 5 Jahren Wartezeit, mit einem neuen Vollzeitalbum, welches den Titel “Devils In My Details” trägt. Schon die vorangegangenen Publikationen “W.E.L.T.” (2001) und “SunnyPsyOp” (2003) traten den Beweis an, dass Kevin Ogilvie (aka Nivek Ogre) auch ohne den Namen Skinny Puppy im Rücken, eine große Nummer darstellt (bzw. ist). Mit “Devils In My Deatils” bestätigt sich dieser vorher angesprochene Eindruck, die Arbeit strotzt nur so vor Abwechslungsreichtum und Ausdruckskraft.

Die letzten Opera aus dem Hause Skinny Puppy Diesen Beitrag weiterlesen »