Karl-Theodor zu Guttenberg als Vorbild!
VÖ: 2011 Label: Trisol
Genre: Ambient, Folk, Ritual Format: CD
Fairness, ein Gebot, das einen Verriss von “The Horns Of Joy”, der einst (von mir) chauffierten Golgatha, alleine auf der Tatsache des Wechsels zu Trisol nicht erlaubt, auch wenn böse Zungen diese Vermutung (garantiert) in Umlauf bringen, wobei ihnen die evidenten Parallelen zum Fall Guttenberg nicht auffallen, welche einem hoch studierten Mann wie Dr. Marcus Stiglegger, der immer auf Anspruch pocht, (meinem Ansinnen nach) nicht passieren dürfen oder hat er mit Golgatha einen Freifahrtschein in Sachen Raub von geistigem Eigentum?
Wenn ein Henryk Vogel mit Darkwood über Krieg, Gefallene, Vertreibung, Mythos usw. singt, kaufe ich ihm diese Ausführungen faktisch ab, den er verpackt sie in Sounds, deren Strukturen diese Inhalte implizieren, aber Golgatha, die neuerdings auf Schmusekurs, der sich irgendwo zwischen Dead Can Dance & While Angels Watch bewegt, gehen, um ihrem neuen Publikum, dem niederen Gothicpack (Nein, ihr habt die “Platte” nicht bewusst dahin konzipiert!) zu gefallen, das aktuell den Neofolk für sich entdeckt, weshalb Trisol nach Rome Golgatha holen, damit die Kasse (noch) lauter klingt! Viele Protagonisten lassen sich von den übermächtigen Dead Can Dance inspirieren, aber sie wie Golgatha schamlos auf “The Horns Of Joy” (Wohl zu viel das Album “Spiritchaser” gehört?) zu kopieren, trauen sich nur die Wenigsten, wo besonders der gekünstelte Gesang von Birthe Stiglegger (ehemals Klementowski) anzuführen wäre, der null Eigenständigkeit aufweist, sondern pure Reproduktion darstellt. Des Weiteren nutzten die Mainzer das geistige Eigentum der englischen Neofolker While Angels Watch, woran der Rest auf “The Horns Of Joy” gemahnt; der Ehrlichkeit halber sei noch erwähnt, dass sich die Herrschaften auch bei Tony Wakeford/ Sol Invictus bedienten, um alle Betroffenen zu nennen. Vom eigenen Verständnis her, wäre mir “The Horns Of Joy” peinlich, welches Eigenständigkeit gänzlich vermissen lässt und zusammen geklauten Pathos in Reinkultur offenbart, den nur Personen abfeiern, deren Horizont sich durch Nibelungentreue einschränkt bzw. verblendet. Wer “The Horns Of Joy” rein von seinen Bestandteilen bewertet, erkennt schnell den wahren Wert, der Golgatha letztendlich in kein gutes Licht rückt.
Fazit:
Individuen, die den Karl-Theodor zu Guttenberg des Neofolk erleben möchten, legen sich “The Horns Of Joy” von Golgatha zu, hingegen Freunde der Originale nehmen besser Abstand, um Tobsuchtsanfälle zu vermeiden! PS: Liebe schreibende Zunft, ihr armen Wichte, die ihr für eine CD den Arsch leckt, könnt Ihr Euch Morgens noch in den Spiegel schauen bei den Unwahrheiten, welche Ihr verbreitet? Oder kennt Ihr Euch einfach nicht aus?















