VÖ: 2011 Label: Black Plagve
Genre: Black Metal, Death Industrial Format: CD
Zur Inspiration dienten dem Griechen Algol S. hinter Hypsiphrone Death Industrial Größen wie MZ.412 & Brighter Death Now, aber auch Gnawed Their Tongues, an deren Sound sein Debütalbum “And The Void Shall Pierce Their Eyes” auf ganzer Länge gemahnt, das den Abstieg der Erlösergestalt, der Hypsiphrone (Hochgesinnte), in die Welt thematisiert.
Mit Black Plagve, dem Sublabel von Malignant Records, fand Hypsiphrone für seinen Erstling “And The Void Shall Pierce Their Eyes” einen äußerst renommierten Verlag, der als Death Industrial “Spezialist” gilt, welcher nach längerer Pause (seit 2010) wieder regelmäßig (ansprechende) Veröffentlichungen auflegt.
Teilweise beschäftigen sich Menschen mit längst in Vergessenheit geratenen Inhalten, wozu auch Algol S. zählt, der auf “And The Void Shall Pierce Their Eyes” in den Nag-Hammadi-Schriften (Eine Sammlung frühchristlicher Werke, die 1945 in der Nähe des kleinen ägyptischen Dorfes Nag Hammadi gefunden wurde.) “buddelt”, aus denen er die Offenbarungschrift der Hypsiphrone “Hochgesinnte” aufgreift, die als Erlösergestalt auf die Welt kommt und seinem Ansinnen nach die Männer bzw. die Menschheit unterjocht.
Death Industrial mit Black- & Doom Metal zu koppeln, entwickelte sich in den letzten Jahren zum “Trend”, der in der Regel äußerst intensive Arbeiten wie “And The Void Shall Pierce Their Eyes” von Hypsiphrone hervorbrachte, deren Strukturen einem apokalyptischen Lavastrom gleichen und im Stande sind, Angstzustände auszulösen, das Algol S. vor allem durch den Einsatz von Sprachsamples hervorruft, welche der Grieche zum Teil selbst erstellte oder Vitriol, deren Grafiken zudem das Digipack schmücken. Insgesamt eine sehr erdrückende wie einnehmende Veröffentlichung, die Hypsiphrone hier auffährt, wo alle Tondokumente eng mit einander Verzahnung fanden, wodurch die Konsumenten ein massives Hörerlebnis erwartet, das von Anfang bis Ende total in seinen Bann zieht. Kopfkinofans werden “And The Void Shall Pierce Their Eyes” lieben, besonders aufgrund seines Soundtrackcharakters, der in einen Strudel der Emotionen reißt, woraus es kein Entkommen gibt – Wahnsinn!
Fazit:
Wessen Herz für derbe Symbiosen aus Death Industrial & Black- or Doom Metal schlägt, sollte sich “And The Void Shall Pierce Their Eyes” von Hypsiphorne nicht entgehen lassen, welches sich vornehmlich durch eine fulminante Dichte und daraus resultierende Intensität auszeichnet – meine absolute Empfehlung! PS: Freunde von gepflegten Horrorfilmen und deren Soundtracks müssen „And The Void Shall Pierce Their Eyes“ unbedingt auch antesten!
















