Pyhä Kuolema – Saavun vaikken kulkisi

Emotional berührender Folk aus Finnland!

VÖ: 2011 Label: Anima Arctica

Genre: (Neo-) Folk Format: CD

Traditioneller Folk bildet die Grundlage für “Saavun vaikken kulkisi”, dem Debüt von Pyhä Kuolema, das aus den Ruinen von Tuhat Kuolemaa Sekunnissa entstand und auf den inhaltlichen Pfeilern Emotionalität, Spiritualität & Egozentrik Erbauung fand.

“Saavun vaikken kulkisi” erschien über den heimischen Verlag Anima Arctica, der ausschließlich authentische Interpreten aus Finnland auflegt, wozu MAA, Virta, Tervahäät, Somnivore usw. zählen, welche alle im (Neo-) traditionellen Folk beheimatet sind.
So schön Finnisch auch klingt, ich verstehe nix, weshalb Ausführungen über den thematischen Kontext rein auf Label- bzw. Bandaussagen beruhen, die “Saavun vaikken kulkisi” als ein emotional spirituelles Werk darstellen, das emotional berührt und persönlich anspricht – meinem Gedenken nach, darf sie/ er diesen Worten vertrauen, den genauso kommt Pyhä Kuolema rüber.

Hinter Pyhä Kuolema verbirgt sich Mikko Pöyhönen, dessen Stimmbandarbeit flux einfängt und in die Weiten von Finnland einlädt, wo am Lagerfeuer Schamanen Rituale zelebrieren und von einer besseren Vergangenheit berichten. Bei de Aufnahmen zu “Saavun vaikken kulkisi” unterstützten den Finnen seine Landsleute Samuli Kontio, Juha Kettunen, Topias Salonen, Heikki Kivelä & Mikko Ilmari Pöyhönen, denen gemeinsam ein akustisches Highlight gelang, das vor allem auf emotional angeschlagenen Gitarrenlinien basiert, die so manchen Ohrwurm in die Welt hinaustragen! Anspieltipp? Wer Truppen wie Changes, Nebelung & Co mag, dürfte ein durchweg stimmiges Oeuvre vorfinden, welches von Anfang bis Ende berührt wie fasziniert.

Fazit:

Wessen Herz für traditionellen Folk schlägt, muss “Saavun vaikken kulkisi” von Pyhä Kuolema unbedingt antesten, dessen einziges Manko die kurze Spielzeit ist – meine absolute Empfehlung! PS: Obwohl der Sprachbarriere schafft Pyhä Kuolema aufgrund der charismatischen Gesangsleistung (in Kombination mit der sich einschmeichelnden Gitarrenarbeit) emotional zu berühren – Wahnsinn!

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