VÖ: 2010 Label: Tosom
Genre: Drone, Industrial, Noise
Wo sich die Mehrheit der Goregrind Artisten, in ihren teilweise langen Laufbahnen, kein bisschen weiterentwickeln, nimmt rXaXpXe seine Zukunft in die Hand, die weg vom purem Krach, hin zum durchdachten Sound führt & vornehmlich Freunde des gepflegtem Old School Industrials anspricht, welche von einem Künstler (langfristig) mehr verlangen als nur pure Brutalität.
Massive Neuerungen passen meistens nicht zu den alten “Gefährten”, weshalb das aktuelle rXaXpXe Werk “Droning Disdain” (limitiert auf 150 Exemplare) über Tosom das Licht der Welt erblickte, wo es sich relativ nahtlos in den restlichen Backkatalog einfügt.
In Sachen Inhalte setzt rXaXpXe weiterhin auf die bekannte Schiene, welche sich zwischen übelster Frauenfeindlichkeit & Gesamtmenschenhass abspielt und ausschließlich Fans der härteren Gangart anspricht. PS: Für weitere Publikationen sollte an diesem Punkt unbedingt gearbeitet werden, ansonsten bleibt rXaXpXe irgendwie immer ein Gore Interpret, obwohl eine ohrenscheinliche Veränderung stattfand.
Musikalisch fand im Fall von rXaXpXe eine extreme Weiterentwicklung im positiven Sinne statt, die eine durchschlagkräftige Symbiose aus Industrial & Noise offenbart, welche der Aktivist aus BaWü mit dem Stillmittel Drone streckte bzw. akzentuierte, wodurch “Droning Disdain” über einen abwechslungsreichen Drive verfügt. Ein weiteres Ohrenmerk liegt auf den meist verzerrten Sprechgesangslinien, deren Gehalt die Ausdruckskraft der einzelnen Track unterstreicht & pusht. PS: Für das letzte Quäntchen Druck sorgt das Mastering von Ryan (Interstinal Disgorge), der hier ganze Arbeit leistete, welche auf älteren Lautsprechern der “Stoff” besser in niedriger Lautstärke ertönt.
Ingesamt eine kurzweilige Vorstellung, die nur Höhepunkt umfasst, weshalb die Benennung eines Anspieltipps entfällt. Freunde, der energiegeladenen Protagonisten wie Sektion B., Slogun, Con-Dom, Grey Wolves, Steel Hook Prostheses, usw. testen rXaXpXe (Raw And Perverted Entertainment) einfach mal an!
Fazit:
Im Gegensatz zu den meisten Gore Spezies schafft rXaXpXe mit “Droning Disdain” den Absprung in die “Profiliga”, wo mehr als nur brachialer Lärm kommen muss, um die Konsumenten für seine Tonkunst zu gewinnen – meine absolute Empfehlung! Wer Old School Industrial schätzt, kommt an der Neuausrichtung von rXaXpXe nicht vorbei – Punkt!
Hörbeispiele und weitere Informationen zu rXaXpXe findet Ihr unter folgenden Links:
http://www.myspace.com/rxaxpxe
http://rxaxpxe.de/
http://www.tosom.de
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