Im Drogenrausch über Gott, Satan & Sex!
VÖ: 2011 Label: Beta-lactam Ring Records
Genre: Psychedelic Rock or Krautrock Format: CD
Nach der äußerst gelungenen Veröffentlichung “Acid Taking And Sweet Love Making” (2011, WKN) präsentiert der der Gitarrenvirtuose Nico Potočnjak mit seinen Mannen unter dem Banner Seven That Spells das nächste Meisterwerk, welches den Auftakt zur Trilogie “The Death And Resurrection Of Krautrock” bildet, der zurecht den göttlichen Namenszusatz “Aum” trägt!
“The Death Ressurection Of Krautrock – Aum” fand als physikalische Variante den Weg zum Licht über das amerikanische Vorzeigelabel Beta-lactam Ring Records, hingegen die Downloadversion, wie der komplette Seven That Spells Backkatalog stehen über Bandcamp zur Verfügung, den es übrigens am 1. Weihnachtstag 2011 komplett für Umme gab – mein Dank dafür an dieser Stelle!
War der Krautrock jemals tot, dann helfen ihm Seven That Spells bei seiner Wiederbelebung, die sie mit dem dreiteiligen Zyklus “The Death Ressurection Of Krautrock” in Angriff nehmen, wovon mit “Aum”, der erste Teil, für totale Aufmerksamkeit sorgt, dessen Inhalte sich genretypisch (im totalen Drogenrausch) um Gott, Satan & Sex drehen.
Musikalisch gehören Seven That Spells aus Zagreb, Kroatien, sicherlich zu den herausragenden Größen im Psychedelic Rock bzw. Krautrock, wofür sich nicht nur die übermächtige Gitarrenarbeit von Nico Potočnjak Verantwortlich zeigt, welcher mit seinen Mitstreitern Stanislav Muškinja (Schlagzeug) und Jeremy White (Gesang, Bass) verführerische Kompositionen der Extraklasse zelebriert, die oftmals durch den Einsatz von Polyrhythmik, dem Überlagern mehrerer Rhythmen, völlig in ihren Bann ziehen – Wahnsinn! Alleine aufgrund der angewandten Technik sind Seven That Spells, deren Arbeit auf einer Stufe mit Meshuggah und Tool trohnt, ein echtes Erlebnis, das Liebhaber anspruchsvoller Tonkunst unbedingt antesten müssen! Vor allem die zu spürende Leichtigkeit der melodischen Komplexität macht aus “The Death Ressurection Of Krautrock – Aum” ein Kleinod, das von Anfang bis Ende Gefangen nimmt und berauschendes Endloskopfkino beschert. Anspieltipp? Ein begnadeter Trip für die Rübe, der auf ganzer Linie vollends überzeugt, weshalb niemand die Skip- oder Stop Taste betätigen sollte! PS: Auch nach dem x-ten Hördurchlauf mag “The Death Ressurection Of Krautrock – Aum” völlig umgarnen und mitreißen, wodurch sich direkt ein gewisse Zeitlosigkeit einstellt!
Fazit:
Seven That Spells zählen nicht erst mit dem Release von “The Death Ressurection Of Krautrock – Aum” zu den anspruchsvollsten Bands des Untergrunds, das sie einmal mehr mit diesem melodischen wie zeitlosen Meisterwerk (eindrucksvoll) unter Beweis stellen – meine absolute Empfehlung!















