Wie nicht anders erwartet – ein Meisterwerk!
VÖ: 2011 Label: Auerbach Tonträger
Genre: Neofolk Format: CD
Neofolk – eine dahinsiechende Gattung, wo nach Hen- ryk Vogel (Darkwood) nur noch Tony Wakeford mit Sol Invictus exis- tiert, der (zum Glück) sein in Rente geschicktes Projekt wiederbelebte & “The Cruellest Month” erschuf, das nahtlos an vorherige Meisterwerke anknüpft.
Auch Sol Invictus wähnen sich im Kreise derer, die über Prophecy Pro -ductions/ Auerbach Tonträger ihre Releases publizieren, wo nach der 7inch “The Bad Luck Bird” (2010) “The Cruellest Month” das Licht der Welt erblickt.
Inhaltlich spult der in der Normandie lebende Engländer sein Standardrepertoire aus Pessimismus, Zynismus und Gesellschaftskritik runter, welches Sol Invictus seit Anbeginn auszeichnet & treue Konsumenten schätzen. Leider lagen zum Zeitpunkt der Rezension keine Texte vor, ansonsten wäre ein Zitat Pflicht, um den textlichen Anspruch von Sol Invictus zu untermauern bzw. unterstreichen.
In Punkto Tonkunst geben sich Sol Invictus herrlich konservativ, weshalb “The Cruellest Month” ein typisches Werk der englischen Neofolker darstellt, wo vor allem die markante Stimme von Tony Wakeford im Vordergrund steht, welche einmal mehr für Ausdruckskraft & Wiedererkennungswert sorgt. Von der Instrumentierung her, erinnert “The Cruellest Month” an ältere Opera wie “The Blade” & “The Hill Of Crosses”, aber auch “neue” Momente, mit einer (im ersten Moment) viel zu dominanten Flöte, prägen das Gesamtbild, das eingefleischte Fans von ersten bis zur letzten Sekunde verehren werden , die zudem eindrucksvoller Gesang von Andrew King erwartet, der den formidabel Gesamteindruck abrundet.
Eigentlich könnte ich mir sämtliche Ausführungen zu dieser Arbeit sparen, den Sol Invictus, mit Frontmann Tony Wakeford, präsentieren ausschließlich hochwertige Alben, worauf sich Minimum immer drei herausragende Anspieltipps befinden. “The Cruellest Month” überzeugte auf ganzer Länge ohne auch nach dem x-ten Hördurchlauf an Klasse, Charme & Intensität zu verlieren, weshalb es zu den Highlights der großen Sol Invictus Discographie gehört, die hoffentlich noch um einige Veröffentlichung vor dem endgültigen Ende der Band anwächst.
Fazit:
Wie nicht anders als erwartet, liefert der Großmeister Tony Wakeford mit Sol Invictus ein weiteres Meisterwerk unter dem Titel “The Cruellest Month” ab, das höchsten Ansprüchen genügt & genau die Stimmungen feil bietet, wonach sich eingeschworene Fans der Ausnahmeformation sehnen – meine absolute Empfehlung!
















SOL INVICTUS LIVE IN ITALY
3 – 4 SETT 2011
VILLA FESTIVAL : 2 days live whit Sol Invictus, Sieben, Andrew King, Knifeladder, Seventh Harmonic, Hautville, Lia Fail.
Villa Aganoor Pompilj
Via della Strage 3, Monte del Lago ,
06063, Magione, Perugia, Italy
Tel. 329 11 86 093
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