Artikel-Schlagworte: „Vinyl“

Lambwool-Mono2009Klassisch wie progressiv!

VÖ: 2009 Label: OPN Records

Genre: Ambient, Berliner Schule

In der Regel erwarten einen aus Frankreich hochgradig experimentelle Releases, welche nur so vor Eigenständigkeit strotzen. Zu dieser vorher kategorisierten Gruppe gehört auch das Ein-Mann Projekt Lambwool von Cyril Laurent, welcher sich für eine Vinylpublikation der Berliner Schule hingibt und auf den Pfaden von Klaus Schulze, Tangerine Dream usw. wandelt.

“Mono” erblickte als 12inch das Licht der Welt über die feine Tonträgermanufaktur OPN Records, welche seit Jahren mit ansprechenden Veröffentlichungen aus Diesen Beitrag weiterlesen »

VA-Oscotarach2005Über einen feinen abgehangenen Schinken!

VÖ: 2005 Label: Deafborn Records

Genre: (Dark) Ambient, Industrial, Noise

Angelehnt an Leonard Cohens Buch “Schöne Verlierer” und in Besonderem im Bezug auf die dort vorkommende indianische Legende “Hier lebte Oscotarach, was Kopf-Aufbohrer bedeutet. Es war seine Aufgabe, bei allen, die vorbeigingen, das Gehirn aus dem Schädel zu entfernen, ‘als notwendige Vorbereitung auf die Unsterblichkeit’” fanden sich die Künstler Skalpell, Spherical Disrupted, Carsten Vollmer & Hidden Technology zusammen, welche im Jahre 2005 über Deafborn Records die Doppel 12inch “V.A. – Oscotarach” (limitiert auf 500 Exemplare) im Heavy Vinyl (180 Gramm) Format publizierten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Deathstorm-BringersoftheApocalypse2009Harsch geht die Welt zugrunde!

VÖ: 2009 Label: Hirntrust Grind Media

Genre: Digital Grindcore

Deathstorm, das niederländisch-japanische Zwei-Mann Projekt der Herren Maruosa (Japan) & Bong-Ra (Niederlande), beschwört mittels Digital Grindcore den Weltuntergang, dem wir mit “Bringers of the Apocalypse” bestimmt ein wenig näher rücken.

Nach “We Are Deathstorm” (12inch, 2008) über Fathme Records (USA) publizieren Deathstorm ihre “neue” 7inch “Bringers of the Apocalypse” in einer Auflage von 400 Exemplaren (200 schwarz, 200 grau)über Hirntrust Grind Media, wo nur streng Diesen Beitrag weiterlesen »

NRRRRK-BlessTheChildren2008Wer erinnert sich noch an Familie Kitzmuller?

VÖ: 2008 Label: Turgid Anal

Genre: Power Electronics, Ambient

Schnelllebigkeit & Abgestumpftheit sind die Merkmale unserer modernen Gesellschaft, weshalb sich die Mehrheit sicherlich nicht mehr an den so genannten “Darry Mord” in Schleswig-Holstein Ende 2007 erinnern kann, wo eine Mutter ihre fünf Söhne im Alter von drei bis neun kaltblütig ermordete. Genauer dieser Thematik nahm sich das Ein-Mann Projekt NRRRRK  auf seiner ersten Vinylveröffentlichung (7inch) “Bless The Children” an, welches bisher unter dem Namen Noisewerrrrk formierte und zukünftig nur noch verkürzt unter NRK publiziert. Diesen Beitrag weiterlesen »

TierWolffCarstenVollmer-DeMontagen2008Über ein gegensätzliches Erlebnis!

VÖ: 2008 Label: E-Klageto/ Cat Killer

Genre: Ambient, Electro, Wave, Noise, Industrial

Mit Thomas Tier (Tier Wolff, Closed Unruh, Blut & Eisen) & Carsten Vollmer fanden sich zwei Künstler zusammen, die beide über langjährige Erfahrungen im Untergrund verfügen, welche “De-Montagen” zu einer Klasse verhelfen, die man nicht nur im Bezug auf Splits selten vorfindet. Alleine die musikalische “Artenvielfalt” auf dieser 7inch + CD-R  sprengt Genregrenzen, die zu massiven Berührungsängsten führen, wenn eine gewisse Angst vor Atonalität besteht, welche “De-Montagen” aber letztendlich zum “Geniestreich” erheben. Diesen Beitrag weiterlesen »

RectalSurgeryCarstenVollmer-Split1999“Buy or die!” für “Jungs” vom “alten” Schlag!

VÖ: 1999 Label: Deafborn/ Cat Killer

Genre: Noise, Industrial, Power Electronics

Ende der 90er erschien die Split 7inch der “Vollblutelektroniker” Rectal Surgery & Carsten Vollmer, die die Herren über ihre hauseigenen Tonträgermanufakturen Deafborn & Cat Killer veröffentlichten, welche beide nicht mehr (wirklich) am Markt existieren – Schade!

Aufschluss über den “Wert” dieser “angestaubten” Publikation geben Verkaufsangebote, welche so gut wie nicht existieren, weshalb sich Eigentümer dieser Split freuen dürfen. Des Weiteren spielt für einige Konsumenten noch der “Name” des Labels Diesen Beitrag weiterlesen »

Am 2. Mai treten die Künstler Arnaud Rivière & Antoine Chessex anlässlich ihrer Split 7inch auf Le Petit Mignon im Limbus Europae in Berlin auf.

Einlass: 20:00 Konzert: 21:00 – 22:30 Einritt: 4 €

Weiterführende Informationen zum Event unter folgenden Links:

http://www.staalplaat.com
http://www.lepetitmignon.de
http://www.myspace.com/staalplaatthelabel
http://www.myspace.com/orschwiller

Ein vielschichtiges Hörerlebnis!

VÖ: 2008 Label: Golden Antenna

Genre: Post Rock, Ambient, Drone

In den letzten Jahren entwickelte sich im Untergrund eine kleine aber feine Bewegung, die immer mehr Zulauf erhält – Post Rock. Ohne Zweifel die Richtung, die in den meisten Fällen spielerische Raffinesse in Höchstvollendung beschert. Inhaltlich ein Schwanken zwischen Endzeitstimmung und Freude an der Welt – des Lebensschauspiel in Musik gefasst.

Wer echte Highlights suchte, musste fast ausschließlich auf dem ausländischen Markt seine Einkäufe tätigen. Mit Daturah aus der Rhein-Main Metropole Frankfurt eröffnet sich der Konsumentenschaft ein Projekt, welches definitiv mit den ganz großen Helden des Genres Diesen Beitrag weiterlesen »

Eine späte Huldigung

VÖ: 2003 Label: Formosan Records

Genre: Experimentell, Industrial, Noise, Ambient

Die Franzosen glänzen seit Jahren mit feiner experimenteller Tonkunst, die (leider) meistens auf heimischen Tonträgermanufakturen das Licht der Welt erblickt, weshalb sie sich in der Gesamtszenerie in der totalen Isolation befinden. Eine Begebenheit, die bestimmt aus ihrem übertriebenen Selbstbewusstsein (La Grande Nation) herrührt, für welches sie andere Länder beneiden dürfen, aber unter den Gesichtspunkten Vermarktung und Weiterentwicklung eine Tatsache, die in Zukunft auch keine weiteren potentiellen Interessenten anlockt – Stillstand!

Diese 7inch “Aesthetics Of Self-Destruction” des französischen Ein-Mann Projektes Atrabilis Sunrise aus dem Jahre 2003 auf dem deutschen Label Formosan Records stieß leider auf nur wenig Wahrnehmung innerhalb der Szene, weshalb Diesen Beitrag weiterlesen »